Die Regionaldiakoninnen

Unsere Diakoninnen sind für die vier evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden der Region Linden-Limmer zuständig.

Dorothee Beckermann

Foto: Michael Eberstein

Dorothee Beckermann ist seit Anfang 2019 als Diakonin in der Region Linden-Limmer tätig. Hier ist sie in erster Linie für die Arbeit mit Konfirmanden und Konfirmandinnen zuständig und leitet mit den Kollegen und Kolleginnen aus den Pfarrämtern den „Power-KU“.
Nach dem Studium an der (damals noch evangelischen) Fachhochschule Hannover und den Berufspraktika in Hermannsburg und Lüneburg arbeitete die doppelqualifizierte Diakonin als Sozialarbeiterin für den Diakonieverband Hannover-Land in Langenhagen. Im Mittelpunkt der Arbeit standen vor allem Soziale Beratung für Familien und die Zusammenarbeit mit den evangelischen Kindergärten. Nach über zehn Jahren in der Kirchenkreissozialarbeit zog es sie dann zurück in die Gemeinde, wo es ihr ein Herzensanliegen ist, Kirche als ein Zuhause für unterschiedlichste Menschen mitzugestalten. Neben der Konfi-Arbeit tut sie das auch gerne in Gottesdiensten, die sie als ausgebildete Prädikantin (mit)gestaltet. Sie liebt Musik, spielt selbst Blockflöte, Querflöte und Gitarre und lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Linden-Mitte.

Kontakt

Margarethe von Kleist-Retzow

Foto: Michael Eberstein

Was eine Diakonin so macht?

Mit Dorothee Beckermann und mir haben Sie, habt Ihr eine große Bandbreite unseres Berufsbildes.

Bei mir geht es im Wesentlichen um zwei Schwerpunkte. Zum einen die Koordination der Arbeit mit Ehrenamtlichen. Und dabei gilt dieser Bereich überwiegend der Arbeit mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Zum anderen biete ich zweimal im Jahr einen Kurs „Exerzitien im Alltag“ an. Für alle, die sich nicht für eine Zeit in ein Kloster zurückziehen wollen, gibt es hier vor Ort die Gelegenheit über 4 – 6 Wochen in einer Gruppe eine Vertiefung von Glaubensfragen und –übungen zu erleben. Eine Einladung zu einer Art „Auszeit“ in der alltäglichen Umgebung.

Seit 2016 beteiligen wir uns an einem landeskirchlichen Projekt der „Initiative Gemeinwesendiakonie“. In diesem Zusammenhang entstand die Idee junge Menschen bei der Orientierung in den Berufseinstieg zu helfen.  Dafür suchen wir Menschen, die für eine begrenzte Zeit einen jungen Menschen in persönlichen und ganz praktischen Fragen unterstützen wollen.

Ich selber traf in jugendlichem Alter immer wieder Menschen, die genau dazu bereit waren – und mir dadurch auch zu diesem wunderbaren Beruf verholfen haben. Viel muss das oft nicht sein. Manchmal ist es zwischendurch ein ermutigendes Wort, manchmal ein gemeinsamer Spaziergang – ein Weg in unsere Kultur. Wenn wir die jungen Menschen fragen, was sie sich wünschen, ist es oft genau dies: mehr Kontakt zu den Menschen, die hier schon länger leben.

Das kann Mut machen!

Kontakt

Tel.: 0511 2133410